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Pressemitteilung Theatersport Berlin PDF Imprimer
Samedi, 31 Juillet 2004 14:33
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Theatersport Berlin - wir heizen ein!


Premiere: Montag, 30. August 2004 um 20:30 Uhr

und ab dann wieder jeden Montag am neuen Spielort

im „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“ (am Spreeufer hinter der Mauer)



Theatersport Berlin - das Original! - zieht nach fast 10 Jahren und spektakulären 500 Vorstellungen im Chamäleon-Variété an die Spree: ins „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“.

Spartak Stanislawski und Dynamo Duse, Deutschlands bekannteste Impro-Mannschaften, kämpfen ab dem 30. August wieder jeden Montag um die Gunst des Publikums: abgestimmt wird wie gewohnt mit roten und blauen Stimmkarten.


Die Spielregeln: Zwei Mannschaften mit je drei Spielern messen sich unmittelbar zu Vorschlägen aus dem Publikum in der Kunst der Improvisation. Sie wissen nicht, was sie spielen – sie wissen nur, dass sie spielen: ob Oper, Tragödie, kyrillischer Choral – honoriert wird der waghalsige Versuch – Scheitern inbegriffen. Das Publikum amüsiert sich prächtig und stimmt nach jeder Runde ab, welche Darstellung ihm am besten gefallen hat.

Momentaufnahme

Wie schreibt doch unser Spieler Rudolf Krause: Manchmal steht nach einer Theatersport-Vorstellung ein Mensch versonnen im Zuschauerraum. Man sieht, wie er irgendetwas in seinem Inneren hin und her bewegt und dann fragt er plötzlich: „Wie viel von dem, was ihr heute Abend gemacht habt, war eigentlich abgesprochen?“ Ich antworte: „Nichts!“ und das kann der gute Mensch gar nicht fassen. „Na gut“, berichte ich, „es gibt zwei Mannschaften; wir fangen an, eine kleine Geschichte zu erzählen – aber was das letztlich für eine Geschichte sein wird, wissen wir nicht. Wir haben nur die Begriffe, die uns die Zuschauer vorher zurufen.“

Es entsteht eine kleine Pause. „Aber dieses Musical mit dem Chinesen – da müsst ihr doch irgendwas gehabt haben, irgendwelche Versatzstücke oder sowas...?“ „Nein. Wir wussten nur, dass es ein Musical werden soll, sonst gar nichts.“ Er überlegt. „Und was probt Ihr dann?“ - „Wir proben, miteinander zu spielen – dass man dranbleibt an dem, was im Augenblick geschieht, dass Geschichten entstehen, die nicht geplant sind...“ – „Ist ja 'n ziemliches Risiko, oder?“ – „Na ja ... ja!“ Er schaut auf die leere Bühne und kann es immer noch nicht glauben.

Impro-Klassiker

Theatersport Berlin“ ist seit 1995 ein Zusammenschluß gestandener Schauspiel-Profis. Sie haben die erste Impro-Show auf die Bühnen dieser Stadt gebracht und spielen seit fast einem Jahrzehnt vor vollen Häusern und einem begeisterten Publikum.

http://www.theatersportberlin.de


 

Rubrik: Theater / Bühne

 

Veranstaltung: Theatersport

 

Veranstalter: Theatersport Berlin im Shake! das Zelt am Ostbahnhof

 

Kurztext für den 30.08. (Premiere):

Achtung! Theatersport am neuen Spielort! Spartak Stanislawski und Dynamo Duse messen sich wieder in der Kunst der Improvisation!

 

Kurztext ab 06.09.:

Wenn Theatersport, dann montags! Spartak Stanislawski und Dynamo Duse messen sich in der Kunst der Improvisation! Jetzt am neuen Spielort.

 

Termine:

30.08.2004 Montag 20:30 Uhr Premiere

06.09.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

13.09.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

20.09.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

27.09.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

04.10.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

11.10.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

18.10.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

25.10.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

01.11.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

08.11.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

15.11.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

22.11.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

29.11.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

06.12.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

13.12.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

20.12.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

27.12.2004 Montag 20:30 Uhr Aufführung

 

Veranstaltungsort:

Shake! das Zelt am Ostbahnhof“, Mühlenstraße, Ecke Str. der Pariser Kommune (hinter der Mauer am Spreeufer), Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

 

Wegbeschreibung:

Bus 140, 147, 240, 340 und DB-Fernverkehr bis S-Bahn Ostbahnhof – direkt gegenüber Ostbahnhof an der East Side Gallery hinter der Mauer

 

Eintrittspreise:

16 EUR / ermäßigt 11 EUR

 

Tickets:

Vorbestellung: 030-42 02 28 77 für Vorstellungen in Berlin (Automatische Ansage, nur Hinterlegung der Karten an der Kasse bis 30 min vor Beginn der Vorstellung, Bestellung nur bis zum Vortag), Abendkasse ab 19:30 Uhr.



Shakespeare Company Berlin heißt Theatersport Berlin willkommen!

Am 30.08.2004 feiert Theatersport Berlin eine glückliche Fortsetzung in unserem Zelt am Ostbahnhof. Ab dann sind die Berliner Klassiker des Theatersports wöchentlich in der Manege der Shakespeare Company Berlin zu sehen – im „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“, dem provisorischen Vorläufer unseres Neubaus des legendären Globe-Theaters.

Globe Berlin

Im elisabethanischen Theater gehörte das Globe zu den beliebtesten und erfolgreichsten Londoner Theatern. Am traditionsreichen Standort der „East Side Gallery“ am Ufer der Spree gelegen und inmitten des aufstrebenden Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ist der Standort des Globe Berlin ideal, um – wie in London – die Uferpromenade zu einem belebten und beliebten Anziehungspunkt für kulturbegeisterte Berliner und ihre Gäste zu machen. Bis 2005 der Grundstein für das Globe gelegt wird, empfängt die Shakespeare Company Berlin ihre Gäste in einem charmanten Provisorium: „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“.

Volkstheater und Theatersport

Mit dem „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“ kehrt die Shakespeare Company Berlin zu den Wurzeln von Shakespeare's Theater zurück: zum Volkstheater. Unterstrichen wird diese Intention nicht nur durch die Inszenierung der Shakespeare Company Berlin, sondern auch durch die Arbeit unserer Gäste: Theatersport Berlin macht auf eigene Art und Weise ein Theater, das ganz im Sinne Shakespeares mit Witz, Geschwindigkeit und Überraschung ein breites Publikum anspricht.

Die Dramen Shakespeares und seiner Zeitgenossen verfolgten bis zu 3.000 Menschen täglich. Von den damals ungefähr 150.000 Einwohnern gingen 20% regelmäßig ins Theater, 2% sogar täglich. Ein Querschnitt der Gesamtbevölkerung gehörte zu den Zuschauern, die für einen Penny als Groundling um die Bühne herum standen und für einen weiteren Penny einen Sitzplatz in den Galerien erhielten.

Im Globe aß und trank man – und reagierte bisweilen lautstark auf das Spiel der Schauspieler. Diese waren wiederum auf der kulissenarmen Bühne herausgefordert, die Geschichten der Dramen mit wenigen Requisiten und prachtvollen Kostümen wirkungsvoll zu erzählen und die Phantasie des Publikums allein durch Spiel und Sprachkunst anzuregen.

Rund 400 Jahre später finden Sie diese Atmosphäre wieder: bei Theatersport Berlin, übersetzt in unsere Zeit...im freundschaftlichen Wettkampf von Spartakus Stanislawski und Dynamo Duse.

Viel Spaß auf den neuen Spuren Shakespeares: jeden Montag bei Theatersport Berlin im „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“ wünscht Ihnen

Shakespeare Company Berlin e.V.

http://www.shake-berlin.de


Theatersport Berlin – der Klassiker im Theatersport!

> seit fast 10 Jahren ein Publikumsmagnet

> bald 500 Vorstellungen in Berlin und Deutschland

> ab 30.08.2004 im „Shake! das Zelt am Ostbahnhof“

Was ist Theatersport?

Theatersport ist ein spielerischer Wettbewerb zweier Mannschaften: Je drei Darsteller messen sich in der Kunst der Improvisation. Die Mannschaften von Theatersport Berlin, die traditionell gegeneinander antreten: Spartak Stanislawski und Dynamo Duse.

Das Publikum macht Vorschläge zur Improvisation: ein Ort, ein Gefühl, eine Epoche, ein Titel. Im Theatersport gibt es keine sicheren Lachnummern, nichts ist abgesprochen, die Geschichten und Gags enstehen vor den Augen der Zuschauer: jeden Abend neu, jeden Abend unerwartet. Die Zuschauer entscheiden mit roten und blauen Stimmzetteln, welcher Mannschaft der Sieg gebührt.

Natürlich ist Theatersport kein echter Wettkampf, sondern Spiel. Spielbar ist alles, was zwischen Komödie, Tragödie, Kunst und Kitsch möglich ist. Musik ist ein wichtiger Bestandteil des Programms: die Spieler improvisieren Schlager, Blues, modernes Thanztheater und und und... . Wenn das Publikum es wünscht, zaubern die Akteure eine klassische Oper auf die Bühne. Überraschung ist das Motto.

Woher kommt Theatersport?

Theatersport ist Theater für den Augenblick: kreativ, spontan, einmalig. In der Interaktion mit dem Publikum blüht die uralte Tradition des Geschichtenerzählens auf. Auch die Verwandschaft zum frühen Stegreifspiel der Commedia dell'arte ist unübersehbar.

Diese spzielle Spielform des Improvisationstheaters wurde in den 70er Jahren von Keith Johnstone in Kanada entwickelt. Der Name Theatersport ist geschützt. Inzwischen gibt es Theatersport-Gruppen auf der ganzen Welt. Theatersport Berlin gehört zu den Pionieren und mittlerweile Klassikern des deutschen Theatersports.

Wer ist „Theatersport Berlin“?

Theatersport Berlin“ ist seit 1995 ein Zusammenschluß gestandener Schauspiel-Profis. Sie haben die erste Berliner Impro-Show auf die Bühnen dieser Stadt gebracht: ins BKA-Zelt am Potsdamer Platz, später auch in die Ufa-Fabrik und auf zahlreichen Gastspielen im deutschsprachigen Raum. Im Chamäleon spielten sie acht Jahre vor vollem Haus und einem begeisterten Publikum. Die Insolvenz des Chamäleons läßt die Gruppe weiterziehen.

Theatersport Berlin arbeitet seit seinen Anfängen mit gestandenen und ausgebildeten Schauspiel-Profis (Spieler-Biografien s.u.)

Es geht um den Meistertitel in der Kunst des Improvisierens ... Nichts ist geprobt, nichts ist abgesprochen. Das Publikum gibt die Titel für die Szenen an, dazu Spielstil, Ort, Epoche, Gefühle. Das ist volksnah. Und genial.“ (theater heute)

 

 

Selbstinterview - Theatersport Berlin

 

10. August 2004

 

Frage: Wie ist das: auf der Bühne zu stehen und nichts einstudiert zu haben?

> Rudy Redl: Ein besseres Gefühl, als vor 300 Zuschauern zu stehen und den Text vergessen zu haben...

 

Frage: Worin besteht der Reiz, ohne Requisiten und Texten auf die Bühne zu gehen?

> Rudy Redl: Wenn man Requisiten und Deko hat, ist die Welt klein und auf das oberflächlich sichtbare reduziert. Wenn man mit nichts auf die Bühne geht, sind die Welten, die man zaubern kann, unendlich...


Frage: Kann man Improvisationstheater proben?

> Thomas Chemnitz: Ja, aber die Szenen, die am Abend entstehen, nicht.

> Leon Düvel: Natürlich. Wir trainieren, wie wir besser miteinander Geschichten erfinden können, indem wir die Vorschläge des Kollegen akzeptieren. Wir beschäftigen uns überhaupt mit Geschichten, wann sie funktionieren und wann nicht. Und wir verbessern unsere Fähigkeiten, die wir für Theatersport brauchen: erzählen, tanzen, singen, reimen… Ich lese morgens die Zeitung, um aktuell reagieren zu können. Viele von uns geben auch Workshops für Improvisations-Theater.

 

Frage: Was ist das Schlimmste, was einem als Theatersport Spieler passieren kann?

> Rudy Redl: Wenn der Veranstalter 10 Sekunden vor dem Auftritt sagt: Gehen Sie jetzt raus und bringen Sie den Saal zum Kochen, das soll der schönste Abend meines Lebens werden...

 

Frage: Welche Rolle spielt der Musiker bei Theatersport?

> Barbara Klehr: Er ist der "unsichtbare Dritte", durch dessen Hand die Atmosphäre einer Szene entscheidend beeinflusst wird. Und was wäre eine Impro-Show ohne zumindest einen "Hit".

> Uli Beckers: Die Musik ist mal dramaturgischer Einfall, mal filmmusikalische Wandtapete, manchmal auch nur störend (lacht). Nein, im Ernst: für den geneigten Impro- Pianisten bzw. Spontankomponisten gibt es kaum eine größere Herausforderung als all das, was er mal gelernt hat in Lichtgeschwindigkeit aus dem Ärmel rollen zu lassen.

 

Frage: Worin besteht für das Publikum der Reiz, Theatersport zu sehen?

> Rudy Redl: Es gibt keine Erwartungshaltungen. Und die werden auf jeden Fall übertroffen.

> Uli Beckers: Ich beobachte immer wieder, wie die Leute mitfiebern, wenn aus ihren dahin geworfenen Vorschlägen plötzlich direkt vor ihren Augen eine Szene, ein Lied, ein Stück entsteht... aus dem Nichts. Manchmal leiden sie auch, keine Frage...

> Billa Christe: Sie sind immer nah dran, können das Spiel auf der Bühne beeinflussen und sehen den Schauspieler auch mal in „Schwierigkeiten“, Dass wir nichts einstudiert haben, wissen die Leute ja, das Publikum ist auf deiner Seite. Und wenn dann auch noch schöne Szenen zustande kommen, ist die Begeisterung groß, auf beiden Seiten.
> Leon Düvel: Das schönste ist, dass wir aus nix viel machen, z.B. aus nur einem Wort ein ganzes Musical.

> Barbara Klehr: Es entscheidet mit, es beeinflusst was geschieht, und es spürt die Spannung, die entstehen kann, wenn die Schauspieler nach dem Verlauf der Geschichte suchen.

Frage: Worin unterscheidet sich Theatersport zu anderen Formen des Improvisations- Theaters?

> Thomas Chemnitz: Bei Theatersport ist der knallharte Wettkampf gefragt. Schonungslos.




Was machen die Ensemble-Mitglieder von „Theatersport Berlin“, wenn sie nicht bei Theatersport oder den Gorillas improvisieren?


Uli Beckers alias Ferdi Fachblatt wuchs auf in Essens Bronx und bewältige nach Kinderhort und Notabitur die steile Karriere vom Messdiener zum Musikkomödianten. Ist eins von zwei Teilen der berüchtigten "lonely husBand" und bei Theatersport gefürchtet für seine spontan komponierten Zwölfton- Ländler.

Thomas Chemnitz, gebürtig in Kiel, war nach der Schauspielschule fest in Ensembles verschiedener Stadttheater engagiert (Wien, Ulm, Dessau). 1993 beschloss er, als freischaffender Schauspieler nach Berlin zu ziehen. Fortan sah man ihn in Stückproduktionen an Off- (u.a.Sophiensaele, Theater am Halleschen Ufer, Theater Tribüne) und Staatstheatern (Deutsches Theater, Staatsoper unter den Linden). Auch in diversen Film- und TV- Produktionen wirkte er mit. Er moderiert und unterrichtet Impro-Theater.

Billa Christe kam aus Neu-Isenburg nach Berlin um dort eine Schauspielausbildung zu absolvieren. Seitdem spielte sie an verschiedenen Berliner Bühnen: Hansa Theater, Berliner Ensemble, Fliegendes Theater, Theater Zerbrochenes Fenster und in der Volksbühne im 3.Stock. Sie arbeitet als Impro-Coach und zuletzt war sie in der UFA Fabrik bei „Praxis Dr. Berger“ zu sehen.

Leon Düvel begann seine Bühnen- Kariere mit dem Assistenten-Theater und der komischen Figur „Horst“ ( Quatsch Comedy Club, Bar jeder Vernunft Berlin).Heute arbeitet er als Lehrer für Improvisationstheater, als Sprecher beim „Ohrenzeuge“ auf Radio Fritz und als Schlagzeuger und Schauspieler beim Musik- und Kindertheater ATZE. Außerdem moderiert Leon Düvel Variete Shows (Chamäleon Variete Berlin, GOP Hannover).

Regina Fabian leitet die theaterpädagogische Weiterbildung der „LAG Spiel und Theater Berlin“, arbeitet als Dozentin in der Lehrerweiterbildung und hat als Theaterpädagogin Menschen von 8 - 85 Jahren zum Spielen animiert, u.a. beim Theater Strahl, dem Theater der Erfahrungen und am Theater Bielefeld.

Beate Fischer studierte Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig. Nach einem Engagement an den Freien Kammerspielen Magdeburg folgten freie Arbeiten in Berlin u.a. bei Theater Strahl, Theater Havarie, Theater des Lachens. Fürs Kino drehte sie "Die Vergebung" und im Fernsehen ließ sie sich schon von ZDF Dr. "Sommerfeld" verarzten. Beim „Leichenschmaus“ ist sie dabei und ab und zu auf Radio Fritz„Der Ohrenzeuge“ zu hören. Beate unterrichtet am Europäischen Theater Institut. Ihre letzte Filmarbeit ist im neuesten Kurzfilm" verirrte Eskimos" zu sehen.

Tim-Owe Georgi hat jede Menge gelernt, macht Theater ( Ladies Night, Spiels noch einmal Sam) und Fernsehen (Was tun wenn’s brennt, Ei verbibbsch-Das Comedy Kombinat, Wolffs Revier ). Er tritt auf als Sänger und Gitarrist in Berliner Clubs und macht für TV-Werbung Casting Regie. Auch Comedians (Die Lonley Husband, Hans Herman Thielke) werden von Tim-Owe gecoacht. Lebt seit Kurzem in Zürich.

Harry Hawaii wurde konsequenterweise nach dem Schauspielstudium Pianist und trieb sich zwischen Quasimodo und dem Quartier Latin herum. Danach spielte er Kabarett und machte ernst an der Freien Volksbühne Berlin. Heute macht HH nebenbei immer noch Kabarett, Jazz und Blues und sogar Kindertheater. Außerdem improvisiert er am Herd und unter Wasser.

Katharina Hoffmann, freischaffende Schauspielerin seit 1987, hat an verschiedenen Bühnen in Berlin, Hamburg, Bonn und in Dänemark gespielt. Dabei hat sie so ziemlich jedes Genre abgegrast. Sie spielte Heiner Müller auf deutsch und dänisch (Hebbel Theater Berlin und Kanonenhallen Kopenhagen), wirkte im Tanztheater Skoronell mit, war beim Kabarett-Theater Zwei Drittel und spielte in Bonn Boulevardtheater (Kontrakreistheater). Zuletzt konnte man sie in der Berliner Produktion "Traumfrau Mutter" in der Arena sowie auf dem Münchner Tollwut- Festival sehen.

Tom Jahn ist ausgebildeter Schauspieler, fuhr lange zur See und lebt heute mit seinem Sohn in Pankow. Er ist ständiges Mitglied beim Theater des Lachens, war in Woron`s Theater Kreatur engagiert und arbeitet seit einigen Jahren für Film (Berlin is in Germany, Lichter) und Fernsehen ( Polizeifunk 110, Tatort, Die Anstalt).

Christoph Jungmann moderiert u.a. Ende jeden Jahres als Angela Merkel den „Kabarettistischen Jahresrückblick“ im Mehringhoftheater, spielt bei den Vaganten „Shakespeares sämtliche Werke leicht gekürzt“ und führte zuletzt in der Philharmonie Regie bei Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“.

Barbara Klehr ist ausgebildete Sängerin / Schauspielerin und arbeitet als Gesangspädagogin in Berlin. Engagiert war sie am Theater des Westens und am Landestheater Rudolfstadt. Bei Womedy (Samenspender und andere Ergüsse) war sie die Dritte und beim Musikkabarett Zwei Drittel nicht nur die Vierte.

Ramona Krönke improvisierte für die Hörspielreihe „Bei Anruf Soap“ auf Deutschlandradio ebenso wie in der Haus-Gruppe des Quatsch Comedy Clubs. R.K. liebt es blutig: Sie produziert und inszeniert interaktive Krimispiele (letztens "Leichenschmaus" im Chalet Suisse) und spielt seit sieben Jahren die unterbelichtete Detektivin Cleo Fischer im interaktiven Hörspiel-Krimi „Der Ohrenzeuge“ live auf Radio Fritz / RBB.

Robert Munzinger war musikalischer Leiter beim Musikkabarett Zwei Drittel und imitierte dort sehr präzise Niki Lauda. Er ist Musiker und Schauspieler und spielte an der Freilichtbühne Buckow und dem Chamäleon Variete Berlin. Er wirkte bei einigen Film und Fernsehproduktionen mit (u.a. bei Didi Hallervorden) und ist derzeit zu sehen in der Vagantenbühne in dem Stück „Shakespeares sämtliche Werke leicht gekürzt“.

Rudy Redl pianierte, komponierte und arrangierte u.a. für Falco, Meat Loaf, Steve Winwood, Andre Heller, in der Münchner Kl. Komödie am Max II, Komödie im Bayerischen Hof und für die "Comedian Harmonists" München. In Berlin spielt und produziert er in der UFA Fabrik „Praxis Dr. Berger“, und im Schlot die Comedy Bühne „Lachwerk“.

Christian Schramm, 1966 in Köln geboren, studierte Schauspiel am Max Reinhard Seminar in Wien, sowie an der London Academy of Music and Dramatic Art. Nach einigen Engagements an Deutschen Bühnen zog es ihn 1994 nach Berlin. Seit dem arbeitet er als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor für zahlreiche TV-Serien.

Michael Wolf ist als Schauspieler, Regisseur und Autor für das Theater und das Fernsehen tätig. Als Autor schrieb er unter anderem einige Jahre für die TV-Soap "Gute Zeiten schlechte Zeiten" und entwickelte für die Freien Kammerspiele in Magdeburg eine eigene Serie mit dem Titel "Knie tief im Dispo". Sechs Folgen wurden in der Saison 03/04 uraufgeführt. Als Regisseur inszenierte er in Basel und Berlin und führte bei "Gute Zeiten schlechte Zeiten" Regie. Seine Ausbildung zum Schauspieler und Regisseur erfuhr er in Basel und als langjähriger Assistent von Michael Pfleghar.

Johann Jakob Wurster wurde in Hamburg geboren, wuchs an der Schwäbischen Alb
auf, studierte Schauspiel an der HdK. Er spielte Hauptrollen in mehreren
Fernsehfilmen (Du oder Ich, Tatort: Bienzle und die Schöne Lau, Kinderärztin
Leah), war engagiert am Theater des Westens, Berlin (Filch, Dreigroschenoper), an der Landesbühne Esslingen und zuletzt, 2004 am Staatstheater Braunschweig (Newton, in die Physiker). Er arbeitet als Regisseur (z.B. am Staatstheater Cottbus) und Stückeschreiber (Grabbepreis 1997 für Fitzfinger, ab geht er!). Er ist begeisterter Vater zweier Söhne.


Aufnahmen:










Fotos: © David Baltzer

 

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