| Goethes Erben |
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Senioren Improvisationstheater aus Berlin, mehr Informationen über unser Büro unter Telefon 030 437200916.
Goethes Erben - improvisierende SeniorenSie sind alt, mit allen Wassern gewaschen und unberechenbar: die Mitglieder von Goethes Erben nähern sich alle dem 60. Lebensjahr oder haben es um Meilen überschritten. Eine Gruppe von Berufsschauspielern und solchen, die erst durch die Improvisation zur Bühne kamen. Phantasie altert nicht! Mit dieser Erfahrung konfrontieren die Erben ihr Publikum. Ganz nach Keith Johnstone, dem Regisseur und Meister der Improvisation: "Verrückte Gedanken sind solche, die andere Menschen unannehmbar finden und die nicht auszusprechen sie uns beibringen - für die wir aber ins Theater gehen, um zu sehen, wie sie zum Ausdruck gebracht werden." Weil sie so betagt sind, haben die Erben viel erlebt und deshalb ist vor ihnen kein Thema sicher - Liebe, Abschied, Hoffnung, Einsamkeit und Tod bekommen in ihren Improvisationen eine neue Dimension. Wer sich dieser Berührung aussetzt, wird bewegt.... Seit 2005 trainieren die Senioren in der Kunst der theatralen Improvisation, unter dem Namen „Goethes Erben“ sind sie bereits bundesweit aufgetreten – man kann bei Goethes Erben getrost von einem Shooting-Star der Senioren sprechen. Einigen unter Ihnen ist das Schauspiel gelernter Beruf (so der Grimme- Preisträger Mathias Eysen oder Erika Eller, die unter anderem mit Luc Bondy an der Berliner Schaubühne zusammengearbeitet hat), anderen ist die Bühne bis vor drei Jahren Neuland gewesen – sie alle eint, dass sie aus der Generation der Berufstätigen herausgewachsen sind oder kurz vor der Pensionierung stehen, sie alle eint die Freude, sich auf neue Wege zu begeben und mit Formen des Improvisationstheaters etwas mitzuteilen von ihrem Lebenskontext, mit derWeisheit des Alters die Unberechenbarkeit der theatralen Improvisation auszukosten. „Improvisationstheater lässt mich über meine eigenen Leistungsansprüche nachdenken. "Rechenschaft abzulegen. Was muss ich erreichen? Wer bestimmt die Norm? Was ist richtig und falsch? Warum tun mir noch immer die Bewertungen der anderen weh? Weil sie meine Fehler nicht akzeptieren? Oder weil ich das, was ich als Fehler erlebe, selbst nicht akzeptiere? Manchmal meine ich selbst mein schärfster Gegner zu sein, unerbittlich in der Selbstkritik. Das führt zu Anspannung und Enge. Gelassenheit wächst, wenn ich meine Fehler freudig begrüße. Das weiß ich. Das habe ich oft schon gespürt. Das spüre ich beim Improvisieren mehr und mehr.“ (Prof. Wolfgang Wendlandt, 64, Ensemblemitglied Goethes Erben)
Improtraining für Senioren-TheatergruppenWorkshop mit öffentlichen Auftritten in der Stadtlandschaft und abendlichen Besuchen in der Berliner Impro-Theaterszene - Donnerstagnachmittag bis Samstagmittag Laienschauspieler und Senioren-Theatergruppen erhalten eine gründliche Einführung ins Improvisationstheater nach Keith Johnstone.
Schwerpunkte - Philosophie des Improvisierens: Die inneren Haltungen und Einstellungen der Akteure, die für eine beflügelnde Improvisation notwendig sind, werden vermittelt. - Grundlegende Auftrittsfertigkeiten des Improvisierens: Spontaneität, Experimentierfreude, Offenheit in der Wahrnehmung, Sensibilität für verbales und nonverbales Interaktionsverhalten, sowie Flexibilität und Mut zur Selbstpräsentation werden trainiert, - Körperausdruck, Stimme und Bewegung: Theatrale Ausdrucksformen, die die Basis schauspielerischer Aktionen auf der Bühne sind, werden in Bezug zur Improvisation erprobt und vertieft. - Transfer in die eigene Spielpraxis: Mit den TeilnehmerInnen werden die Möglichkeiten der Anwendung solcher Methoden und Auftrittsformen der Improvisation erarbeitet, die sich in die eigene Bühnenarbeit bzw. die Spielpraxis der eigenen Theatergruppe integrieren lassen.Neben der Arbeit im Trainingsraum sind Aktionen in öffentlichen Räumen sowie an belebten Orten im Großstadtkiez vorgesehen. Dabei werden Übungen aus der Theaterpädagogik, des Selbstsicherheitstrainings und der Erlebnispädagogik zum Einsatz kommen. Spielerisch werden wir uns auf das Unbekannte einlassen und mit den verwirrenden Unvorhersehbarkeiten umgehen. Doch keine Sorge: Improvisation beflügelt die Lebensgeister! Wir werden mit Leichtigkeit und Spaß, Phantasie und Kreativität zusammen arbeiten. Und für die Abende sind kulturelle Leckerbissen vorgesehen: Besuche in ausgewählten Berliner Improvisations-Theatern.
ZeitplanDO 15.00 bis 18.00 Kommunikationsworkshop, abends Besuch Impro-Theater
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